Die Untersuchung dient zum Nachweis oder Ausschluß einer Verstopfung von Beinvenen durch geronnenes Blut (Thrombose) oder als präoperative Diagnostik bei geplanter operativer Behandlung von Krampfadern. Als Alternative steht die Doppler- bzw. Duplexsonographie zur Verfügung, welche jedoch nicht immer die erforderliche diagnostische Sicherheit liefert, insbesondere nicht bei der Thrombosediagnostik.
Eine Vorbereitung ist nicht erforderlich. Bei der Phlebographie wird ein jodhaltiges Kontrastmittel in eine oberflächliche Hautvene des Fußrückens eingespritzt. Um einen Abfluß über die oberflächlichen Beinvenen zu verhindern, wird eine Staubinde oberhalb des Knöchels angelegt. Das Kontrastmittel fließt dann über das tiefe Venensystem des Beines und des Beckens in Richtung Herz. Die Untersuchung erfolgt in leichter Schräglage. Während der Kontrastmittelinjektion werden unter Durchleuchtung Röntgenaufnahmen in mehreren Ebenen angefertigt.
Spannungsgefühl, leichte Schmerzen und kleine Blutergüsse an der Punktionsstelle, die harmlos sind und keiner speziellen Behandlung bedürfen.
Extrem selten sind schwere allergische Reaktionen auf das Kontrastmittel im Bereich von Haut, Schleimhäuten, Herz, Kreislauf, Darm, Nieren, z.B. Schleimhautschwellungen im Kehlkopf, Asthmaanfälle, Kreislaufkollaps oder Schock, die unter Umständen eine stationäre Behandlung erfordern. Wir sind auch auf diese Zwischenfälle vorbereitet und können im Akutfall sofort eingreifen.
1. Leiden Sie unter einer der folgenden Erkrankungen:
2. Leiden Sie unter Allergien gegen Jod, Röntgenkonstrastmittel, Lokalanästhetika.
3. Nehmen Sie regelmäßig Medikamente, insbesondere blutverdünnende Medikamente wie Marcumar oder Aspirin ein?
Wenn ja, bitte Beipackzettel mitbringen.
4. Bei Frauen im gebärfähigen Alter: Könnten Sie schwanger sein?